Zwei Frauen, zwei Zeiten, ein Land: Die Figuren Rahima und Shekiba leben beide in Afghanistan. Und obwohl sie hundert Jahre trennen, sind ihre beiden Leben von Unterdrückung und Gewalt – aber auch Hoffnung – geprägt.


Ich hatte noch nie eine Frau so reden hören,
so direkt, und dass in einem Raum voller Männer!
(Nadia Hashimi in
Hinter dem Regenbogen)


Rahima und ihre vier Schwestern wachsen unter dem strengen Regime der Taliban in Afghanistan auf. Weil ihre Eltern keinen Sohn haben, wird Rahima zu Rahim – einem Jungen und sogenannten “Bacha Posh”. 100 Jahre zuvor kam ihre Vorfahrin Shekiba von armen Verhältnissen im Dorf als Wache an den königlichen Hof. Die Autorin Nadia Hashimi porträtiert in “Hinter dem Regenbogen” (2016) zwei Grenzgängerinnen, deren Geschlechtsidentität ein Geflecht aus Tradition, Notwendigkeit und Widerständigkeit ist.

In unserer aktuellen Folge beleuchten wir das Leben der zwei Protagonistinnen im Kontext der Geschichte Afghanistans. In Anbetracht der aktuellen Ereignisse fragen wir uns – wie viel Auf und Ab, wie viele Rückschläge müssen Frauen in Afghanistan noch ertragen?

In dieser Folge sprechen

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