Patricia Highsmiths Roman “Carol” erschien 1952 unter Pseudonym und erzählt die (un)mögliche Liebesgeschichte zweier Frauen, die den Widerständen gesellschaftlicher Tabus trotzen.


Do people always fall in love
with things they can’t have?”
(Patricia Highsmith in
Carol)


“Carol” von Patricia Highsmith erschien 1952 unter Pseudonym und dem Titel “The Price of Salt”. Der Roman erzählt die Geschichte der 19-jährigen Therese, die sich Hals über Kopf in Carol, eine verheiratete Frau Anfang Dreißig, verliebt. Entgegen aller gesellschaftlicher Tabus im New York der 50er Jahre, entwickelt sich eine subtile, aber leidenschaftliche Liebe zwischen den beiden. Gleichzeitig kämpft Carol in einem Scheidungskrieg um das Sorgerecht für ihre Tochter, das aufgrund ihrer Beziehung zu Therese ins Wanken gerät. Ihre Liebe, so das Buch, hat also seinen Preis.

Unsere aktuelle Folge handelt von einem Roman, der als einer der ersten in der US-amerikanischen Literatur das damalige Tabu von lesbischer Liebe brach. Gleichzeitig sprechen wir auch über die problematischen und umstrittenen Seiten der Autorin und stellen uns die Frage: Müssen wir “Carol” eigentlich noch lesen?

Was meint ihr? Schreibt uns gerne an plaudern@diebuch.at

Quellen:

Hughes, Kathryn, “Devils, Lusts and Strange Desires: The Life of Patricia Highsmith – review”, The Guardian, 22.1.2021, https://www.theguardian.com/books/2021/jan/21/devils-lusts-and-strange-desires-the-life-of-patricia-highsmith-review

Rimmer-Tagoe, Holly, “From pulp to corsets: lesbian literary stereotypes”, The Skinny, 30.9.2016, https://www.theskinny.co.uk/books/features/from-pulp-to-corsets-lesbian-literary-stereotypes

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