Flucht trennt Menschen voneinander, damals und heute. Aber wie gehen wir damit um, wenn wir nicht einmal Abschied nehmen können? Wir sprechen in unserer neuen Folge über Anna Seghers Roman Transit (O. 1948, 2010 Aufbau Verlag).


“Das dürfte nicht sein, dass ein Visenstempel, der Urteilsspruch eines Konsuls die Menschen für immer trennt. Nur der Tod dürfte endgültig sein.”
(Transit von Anna Seghers)


Anna Seghers Roman Transit (O. 1948, 2001 Aufbau Verlag), geschrieben 1941 auf der Überfahrt von Marseille nach Mexiko, hätte auch heute geschrieben worden sein. So aktuell sind die Schilderungen von Flucht, Krieg und Verfolgung. Rund um den Hafen von Marseille scharen sich die Menschen, um noch eine Überfahrt auf einem Flüchtlingsboot zu bekommen, um den Nazis und ihren Lagern zu entrinnen. Ein beklemmend aktueller Roman über Menschen im Transit, die sich nur flüchtig begegnen und doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, bei einander und bei uns Leser*innen.

So sagte auch Christa Wolf, über die wir in unserer ersten Folge sprechen: „Transit gehört zu den Büchern, die in mein Leben eingreifen, an denen mein Leben weiterschreibt, so dass ich sie alle paar Jahre zur Hand nehmen muss, um zu sehen, was inzwischen mit mir und mit ihnen passiert ist.“

Unsere aktuelle Folge findet ihr jetzt hier auf unserer Website oder in eurer Podcast-App 🙂

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